aufsteigen.net

Zum Lernjunkie werden

verfasst von Felix Herzbach am 24. Januar 2010

“Mit dem Wort Zufall gibt der Mensch nur

seiner Unwissenheit Ausdruck.” Laplace

Alles Große beginnt mit Neugierde: Liebe, Sex, Nobelpreise, Kriege. Der Durst nach Neuem ist Triebfeder auf persönlicher, wie auch gesellschaftlicher Ebene. Der Drang mehr über andere Menschen (Lebendiges im engeren Sinne), Tiere (Lebendiges im weiteren Sinne), Pflanzen (Lebendiges im weitesten Sinne) und sonstige Gegenstände bzw. Zusammenhänge unserer Welt (Totes) zu erfahren, ist etwas zutiefst Menschliches und überaus gesund.

Faktisch ist dieser Trieb extrem ungleich unter den Menschen verteilt. Während Einige von der Wiege bis zur Bahre wissbegierig/neugierig/interessiert/lebensdurstig/fleißig sind, sucht die große Mehrheit unablässlich nach Möglichkeiten, diesen Trieb zu unterdrücken. Plakativ: Die einen lieben und üben Informationsverarbeitung, die anderen hassen und vermeiden Informationsverarbeitung. Ich bin überzeugt: Ob Du diesen Trieb unterdrückst, zulässt oder sogar aktiv fütterst, liegt an Dir. Erlaube bitte, dass ich Dir meine Gedanken dazu mitteile, wie man zum Lernjunkie wird – lebenslang.

Natürlich ist es wichtig, qualitativ hochwertige Information aufzunehmen. Aber viel viel wichtiger ist es nunmal, überhaupt Motivation für und Gewohnheiten der bewussten Informationsaufnahme zu entwickeln. Wie man dann seine Quellen aussucht oder wie man besonders schnell liest und behält sind nur nachgelagerte, untergeordnete Fragen. Meistens kommt mit der häufigen (Aus-)Übung sowieso eine gewisse Effizienz.

OK, bevor wir uns überlegen, wie man diese Motivation bzw. Gewohnheiten aufbaut, sollten wir uns noch kurz die Motivation hierfür überlegen. Ich glaube, dass wer lebenslang wissbegierig/neugierig/interessiert/lebensdurstig/fleißig ist, ein glücklicheres Leben hat. Wer so drauf ist, wird es immer und in jedem Lebensbereich leichter haben. Im Berufslebens wird sich sie oder er viel schneller Kompetenzen aneignen und brilliant wirken und schneller aufsteigen. Im Privaten werden Freunde, Familie und Fremde diese Eigenschaften beneiden und als angenehm empfinden (zumindest die von Interesse werden das tun). Zwangsläufig führt diese Einstellung auch zu mehr Wissen über gesunde und ungesunde Nahrungsmittel sowie gesunde und ungesunde Finanzgewohnheiten. Außerdem wird so ein Mensch ein genaueres Bild von sich und der Welt haben, so dass er oder sie sich mühelos zurechtfindet und wegen einer besseren Datenlage auch besser Entscheidungen treffen.

Gut, werden wir mal wieder praktischer. Wenn Du dauerhaft wissbegierig/neugierig/interessiert/lebensdurstig/fleißig sein willst, dann…

  1. Sei jederzeit körperlich aufnahmebereit. Unter dem Kopf sitzt auch noch ein Körper. Ausgangspunkt des Bewusstseins ist immer der Körper. Du willst ihn fit und gut durchblutet halten. Du musst ihn für Input öffnen: Mit schlechtem Essen und Drogen minderst Du Deine körperliche Aufnahmebereitschaft; Angemessen viel Sport, genug Schlaf und gute Ernährung, sprich eine gesunde Lebensweise, öffnen Dich hingegen für Neues.
  2. Sei jederzeit geistige aufnahmebereit. Nicht nur Deine Physis, auch Deine Psyche muss aufnahmebereit sein. Jede Form von Distress (Eustress in Maßen schadet demgegenüber nicht, denn ihn wollen wir ja gerade hervorrufen!) riegelt den Geist gegen Neues ab. Schaffe innere Ausgeglichenheit und rutsche nicht ab in selbstzerfleischendes Gedankengut.
  3. Schaff’ Dir ein lernbegeistertes Sozialumfeld. Ganz einfach: Versammel interessierte, positive Menschen um Dich und meide die Denkvermeider des zweiten Absatzes dieses Beitrags.
  4. Variiere, variiere, variiere. Du willst Neues Lernen? Dazu brauchst Du erstmal Neues. Meistens – und das würde ich empfehlen – reicht schon die leichte (Ab-)Änderung einer alten Routine, um mit Neuem in Kontakt zu kommen. Abwechslung kann man zB üben durch die kluge Wahl der Lauf-/Fahrtwege, Gesprächspartner, Wohnorte, Bücher, Filme, Nahrungsmittel , Hobbies, Berufwelt, Sportaktivitäten, Frisuren, Klamotten, Händigkeit, Sexualpraktiken, Religion, Partei, Aussprache.
  5. Schalte nie ab. Widerstehe Deiner Trägheit. Anstatt nichts oder jedenfalls nichts bewusst zu tun, schule Deine Konzentration. Lass den Faden nicht abreißen. Anstatt nach geleisteter Arbeit erschöpft im Sessel zu versinken, schöpfe neue Kraft durch die bewusste Aktivität, zB durch Sport, Kochen, Spielen, Musizieren, Theater spielen, Malen, Einkaufen, Spazieren gehen, Telefonieren, Schreiben. Lies auch nochmal “Von Zuschauen zu Machen“.
  6. Lösche nie. Hüte Dich vor gewollten und ungewollten Resets von Teilen des Langzeitgedächtnisses. Vermeide zerebrale Klospülungen wie Fernsehen oder Drogenexzess. Entspannung ist schön und gut, aber beschädige niemals Deine Erinnerungsfähigkeit. Betrachte angesammeltes Wissen eher wie heilige Schätze bzw. Errungenschaften, die es lohnt zu beschützen und notfalls zu verteidigen.

Information kommt vom laterinischen “informare“, was ungefährbilden, eine Form oder Gestalt geben” heißt.  Wer besonders viele Informationen sammelt, erhält einen besonders realistischen Abdrück der Welt und seiner selbst. Wie gesagt, ich bin fest davon überzeugt, dass man so ein glücklicheres Leben erreichen kann. Und zwar auch obwohl – oder gerade weil! – man wegen des erlangten Wissens über die Wahrheit, so manch bestehende Hässlichkeit und geschehenen Irrtum erkennt. Aber die Zeit der orgiastischen Einheit mit der Welt ist nunmal vorbei.

Soweit jedenfalls meine Gedanken momentan dazu…. Was fällt Dir dazu ein?



8 Kommentare zu "Zum Lernjunkie werden"

1 | JoolsNo Gravatar

25 . Januar 2010 um 11:41 Uhr

“Lernjunkie” assoziiere ich sofort mit “Lernen als Droge” und das wiederum passt nicht in dein Konzept (denn Drogen hemmen die schnelle Informationsaufnahme bzw. das Interesse). Vielleicht benötigst du hier eine Eingrenzung, denn Reiz-/Informationsüberflutung ist genauso “schädlich” wie Nichtstun. Deshalb sind Pausen sinnvoll, dazu solltest du noch ein paar Gedanken aufschreiben.

Außerdem bin ich überzeugt, dass, nicht wie du es schreibst der Wissbegierige glücklicher ist und aufsteigt, sondern der “Nicht-Wissbegierige” automatisch absteigt und somit unglücklich wird. Die Betonung liegt also vermehrt auf der Frage: Was passiert, wenn man nicht wissbegierig ist? Für “Aufsteiger” ist der “Wissensstaubsauger” nicht nur günstig, sondern sogar unablässlich.

In deinem Beitrag schreibst du vor allem vom “Sammeln” von Informationen. Diese vereinzelten Informationen allein machen jedoch eher unglücklich. Erst die reflektierte Verknüpfung lässt fundiertes Wissen entstehen. Ich glaube das wolltest du auch ausdrücken, vielleicht kannst du diesbezüglich deinen Beitrag umgestalten.

“Schalte nie ab” und “lösche nie” sind viel zu extrem formuliert. Der Mensch besteht nun mal nur aus gewissen biologischen Gegebenheiten gegen die er sich nur begrenzt durchsetzen kann. Abschalten ist nötig um zu reflektieren und dem Geist eine Pause zu gönnen. Das Löschen kann man leider nicht verhindern, Studien haben ergeben, dass ca. 80% des (Fach-)wissens nach 1 Jahr wieder weg sind. Also sieh der Wahrheit ins Auge ;).

2 | RobinNo Gravatar

26 . Januar 2010 um 00:05 Uhr

Moin moin,
lieber Felix,
meinem Vorredner Jools moechte ich sogleich zustimmen und ..widersprechen.
Also zustimmen muss ich ihm darin das der Begriff Lernjunkie gar nicht ausdrueckt wovon du redest. Du suchst ja nicht zum Abhaengigen von Wissen und Lernen zu werden sondern wuenscht einen freiwilligen “Trieb”, ein voluntaeres Interesse, eine Motivation zu entfachen… siehst du den Punkt?
Widersprechen moechte ich Jools in dem Punkt, dass die Formulierung “Loesche nie” zu stark sei.
Andererseits geht es dabei aber auch um etwas ganz anderes. Es sind nicht Drogen und Fernsehen im ueblichsten Falle, die deine Erinnerung loesche (ein mal pro Woche schon), sondern viel haeufiger das Auslassen des bewussten Erinnern. Mein Hinweis dazu ist: Ich versuche taeglich einmal am Ende des Tages meinen Tagesverlauf komplett zu rekonstruieren, erinnere mich an meine Gefuehle an GEspraeche, Erfahrungen und mache mir das alles noch einmal bewusst, das dauert nicht lange, aber ich bin mir sicher das es zu einer bwussteren Aufnahme fuehrt.

Zum Thema abschalten bin ich auch anderer Meinung als du Felix, ich denke es ist extrem wichtig auch mal abzuschalten, die Frage ist nur ob du dir dabei passive Teatigkeiten (Fernsehen COmpu)oder aktive Taetigkeiten (deine genannten Beispiele) suchst. Ziel sollte es aber dennoch ganz klar sein, abzuschalten.
Auch Drogenexzesse, eine durchzechte Nacht, ein gepflegtes Besaeufniss oder so was sind meiner Ansicht nach sehr wichtige Bestandteile in einem ausgeglichenem Leben und muessen ein wissbegierigen offenen Geist nicht schaedigen. Der Mensch hat von je her manchmal das Beduerfniss fuer einige Stunden vollstaendig abschalten zu koennen nicht umsonst gelten Drogen als bewusstsein erweiternd….
soweit

3 | TWNo Gravatar

26 . Januar 2010 um 18:58 Uhr

Lieber Felix,
liebe Leser,

mich würde Eure Meinung zu einer Frage interessieren, die zwar bei diesem Beitrag nicht thematisch angesiedelt ist, mich aber beschäftigt:
Ist der (potentielle) Aufsteiger nicht tendenziell ein einsamerer Mensch?
Ich denke ja (was nicht schlecht sein muss, sondern einfach – eingepreiste – Folge ist) und möcht Euch meine Gründe dazu darlegen:
1) Der Aufsteiger ist fokussiert (vgl. dazu auch den Beitrag zum Networking). Er wird daher weniger Smalltalk halten und sich nicht um alle seine Kontakte kümmern können.
2) Der Aufsteiger wägt objektiver ab (vgl. dazu den Beitrag Einpreisen und Nein-sagen). Er wird daher u.U. als unsozialerer Mensch wahrgenommen, da andere diese Überlegungen nicht nachvollziehen können.
3) Vor allem aber: Er hat kaum Gleichgesinnte und keine Peer-Group. Die bereits Aufgestiegenen werden ihm mit Misstrauen begegnen, da er potentieller Konkurrent und Fressfeind ist – und stehen ihm daher als Kontakt nicht zur Verfügung. Diejenigen, die – bewusst oder unbewusst – nicht aufsteigen wollen, werden ihm mit Unverständnis begegnen. Unverständnis, weil sie seine Werte und Einstellungen nicht teilen, einen anderen Lebensrhytmus und vor allem auch andere Interessen haben (vgl. z.B. die Beiträge zum Medienkonsum und Aktivsein). Der Aufsteiger wird sich mit ihnen nicht über das Fernsehprogramm unterhalten können und auch sonst andere Interessen haben (z.B. keine Drogen- und Alkoholexzesse, früheres Zu-Bett-Gehen etc.).

Ich bin gespannt auf Deine und Eure Kommentare!

4 | Felix HerzbachNo Gravatar

28 . Januar 2010 um 17:10 Uhr

@Jools: Naja, bestimmte (Sehn-)Süchte sind sicherlich nicht ungesund. Und ein positiver Flow belastet nicht, sondern entlastet. Insofern würde ich die von Dir angemahnten Pausen auch nur unter den 1. im Beitrag beschriebenen Punkt der körperlichen Aufnahmebereitschaft subsumieren. Übrigens: wenn manche absteigen, steigen andere logischerweise aus. Das ist wirklich nur eine Frage der Betrachtung, aber ich denke wir sind da im Kern beieinander. Was die Verknüpfung der gesammelten Information anbetrifft, hast Du vollkommen Recht. Erst die Anwendung und das In-Beziehung-Setzen macht Freude. Und natürlich schaltet man ab und löscht, das ist unvermeidbar. Aber wie sieht es mit den vermeidbaren Löschprozessen aus?

@Robin: Sehr interessante Idee. Ich habe in letzter Zeit öfters Erinnerungslücken festgestellt. Ich werde mal ausprobieren den Tagesverlauf beim Einschlafen konsequent zu rekonstruieren (abgewächt mache ich das ja wie wohl jeder Mensch bereits). Aber der Bezugspunkt muss ja nicht nur der Tag sein. Ich habe gestern zB auch mal alle Menschen aufgeschrieben, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Nur die Namen. Unfassbar, wie viele man schon wieder aus dem Tagesbewusstsein verdängt hat. Und ja klar hat man das Bedürfnis abzuschalten. Aber mich beschäftigt, inwiefern das Faulheit ist (ich glaube der Mensch neigt dazu) oder inwiefern das jetzt etwas Ausgleichendes ist, dem man unbedingt nachgehen sollte. Das wird wohl eine Gratwanderung sein. Wenn ich tagsüber reichlich neue Information aufnahm, jetzt aber abends völlig betrunken vor der Glotze sitze und vor mich hinstarre, hat das auch nichts mit Durchatmen zu tun. Für mich wäre das eher ein Abend mit Freunden, Kunst & Kultur oder Sport. Und bloßer, guter, langer Schlaf.

5 | Felix HerzbachNo Gravatar

29 . Januar 2010 um 11:39 Uhr

@TW: Spannende These, der ich in Teilen zustimme, sie aber auch relativieren möchte. Ich versuch mich mal an Deinem 3-Punkte-Schema:

1) Stimmt. Aber das alleine ist ja noch kein Problem. Weniger Smalltalk heißt ja nicht gar kein Smalltalk. Und außerdem sind echte Gespräche (large/big talk?) sehr wertvoll, werden also hoch eingepreist und ergo praktiziert werden. Gegen eine Entrümpelung sozialer Interaktion ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, sofern nicht ein leerer Raum übrigbleibt, in dem man nur noch sein eigenes Echo hört. Das wäre doch eher traurig und im Übrigen wenig erfolgversprechend.

2) Stimmt. Damit habe ich sehr zu kämpfen und die Frage ist, inwiefern man seine Überlegungen überhaupt offen legen sollte, um seine Angriffsfläche zu verringern. Darauf habe ich noch keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Wenn man auf Unverständnis stößt, kann das ja ganz unterschiedliche Ursachen haben. Denkbar ist natürlich, dass dem Gegenüber jeglicher Sinn für Rationalität und Lebensoptimierung fehlt. Das wäre schlecht. Häufiger habe ich aber jüngst die Erfahrung machen können, dass schon grundsätzlich ein Verständnis da ist, aber die richtige Einpreisung im konkreten Fall bezweifelt wird à la “muss das jetzt wirklich sein?” oder “Hat Dir das jetzt wirklich soooo viel gebracht?”. Über solche Anregungen freue ich mich sehr, denn sie stoßen mich darauf, die Kohärenz meiner Entscheidungen zu überprüfen und künftig zu verbessern. Viele Faktoren sind zwar benennbar, aber liegen eher unter der Oberfläche, werden häufig also erst durch derlei Gesprächen (insb. mit Freunden) evident.

3) Stimmt nicht. Wieso gibt es keine Peer-Group für “Aufsteiger” im weitesten Sinne? Man kann sich doch – wie auf diesem Blog – wunderbar über Techniken der Selbstadministration unterhalten und darüber eine Gemeinschaft herstellen. Außerdem kann man sich ja auch bewusst dazu entscheiden, ab und zu mit anders angelegten Persönlichkeiten nah zu sein. Das gilt vor allem für eine langfristige Liebesbeziehung, die scheinbar gegen alle Gesetze der Logik läuft, aber im Rahmen einer Endbetrachtung doch Sinn ergibt.

Abschließend kann ich nur den Hut vor Deiner Erkenntnis ziehen – das stimmt schon in ganz ganz weiten Teilen. Wer ernsthaft so lebt, wie ich es hier vorschlage, wird mit sozialer Ablehnung ständig zu kämpfen haben und dem “Gegner” nicht immer widerstehen können. Aber hoffnungslos ist das nicht, denn am Ende winken Selbstgenügsamkeit und echte (lies: freiwillige) Sozialbeziehungen, in die man nicht einfach so reingerutscht ist, sondern die besonders gut passen und die eigene Person näher an die beabsichtigten Ziele führen. Und natürlich mehr Zeit für’s Wesentliche, was in meinen Augen nunmal nicht Smalltalk oder Meetings mit mir nicht wichtigen Leuten sind.

6 | AMVPNo Gravatar

29 . Januar 2010 um 14:44 Uhr

‘Selbstadministration’ als Leitmaxime – willkommen im neuen Leben der Leidenschaft, welches wohl nur noch von der Lebensfreude des Zollwachtmeisteranwärters im ZA Lüdenscheid-Ost überboten werden kann.

Zum Beitrag kann ich mich leider nicht inhaltlich äußern, da ich nach dem epileptischen Anfall den das Titelbild verursacht hat leider das Lesen abbrechen musste: bitte ändern!

7 | Felix HerzbachNo Gravatar

29 . Januar 2010 um 15:53 Uhr

@AMVP: Alles eine Frage des eigenen Lebensentwurfs und der daraus resultierenden “Brille”. Ich finde schön, dass Du Dir wohl auch darüber Gedanken machst. Aber unterschiedliche Erwägungen führen eben auch zu unterschiedlichen Entscheidungen bzgl. des gewählten Lebensentwurfs. Und das mal ganz abgesehen davon, dass Deine Behauptung eben nicht mehr als eine Behauptung ist. Wieso glaubst Du denn, dass Selbstadministration/Selbstkontrolle/Selbstverbesserung zwangsweise zu Leidenschaftslosigkeit führt?

Die nette .gif-Animation sollte nach dem runterscrollen nicht wirklich das Lesen hindern. Vielleicht versuchst Du es nochmal? ;)

8 | TWNo Gravatar

29 . Januar 2010 um 16:06 Uhr

@Felix: Danke Dir für Deien Antwort.
zu Pkt. 3) Du hast natürlich Recht. Trotzdem ist diese Peergroup natürlich schwieriger zu finden und beschränkt sich z.B. auf solche Blogs. Menschen die man zufällig trifft, werden meist doch andere (= verbreitetere) Interessen haben und die Lebenseinstellung nicht nachvollziehen können. Natürlich sollte man nicht monoton leben, die Anknüpfungspunkte und Gemeinsamkeiten mit der ‘Masse’ sind aber natürlich geringer ..

@AMVP: Es geht ja um viel mehr als nur um Selbstadministration (= Verwaltung). Treffender wäre wohl Selbstentwicklung; und dort hinkt Dein Beispiel spätestens.

Schreib' einen Kommentar!

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes

Willkommen!

Schön, dass Du hier bist. Mach's Dir bequem und schmöker' durch die Artikel. Lies die wichtigsten Beiträge (unten), benutze die Suchfunktion (oben), oder klicke hier, wenn Du einen zufällig ausgewählten Beitrag lesen möchtest. Viel Spaß und Inspiration!

Schlagworte

Die jüngsten Kommentare

  • XYZ: Hallo Felix, danke fuer diese interessante Website. Sie ist sicher nicht die einzigste, die im WWW...
  • Michael Murneau: Sehr geehrter Felix Herzbach, um diese Diskussion etwas kritischer zu gestalten, möchte ich ein paar...
  • Robin: Hallo liebe Auf- und Absteiger, die Themen, Artikel und insbesondere Kommentare zeichnen sich meiner Meinung...
  • Tina K.: Er hat sich nämlich schon vorher überlegt, ob er in dieses Restaurant gehen und Geld ausgeben möchte. . Die...
  • La vie en triste: Die vom letzten Kommentator vorgeschlagene und im Beitrag propagierte “optimale,...