verfasst von Felix Herzbach am 16. Dezember 2009

Es klingt widersprüchlich, doch man kann tatsächlich schneller lesen und trotzdem nicht weniger sondern mehr verstehen. Diese von jedem erlernbare Technik heißt “Schnelllesen” oder “Speedreading” (zT auch “Speed Reading”). Wir werden uns diese interessante Technik mal genauer anschauen und überlegen, wie Du Deine Lesegewohnheiten Schritt für Schritt enorm verbessern kannst.
Aber wie immer, möchte ich Dir zunächst sagen, warum ich glaube, dass diese Gewohnheit zentral für Deinen Aufstieg ist. Danach solltest Du genug Infos haben, um selbst zu entscheiden, ob es sich lohnt, diese Obergewohnheit zu verbessern.
Wenn Du mit Speedreading lernst schneller zu lesen, wirst Du…
Noch nicht überzeugt, dass die Schulung Deiner Lesekompetenz wichtig ist? Ok, dann lass uns mal die Zahlen anschauen! Man sagt dass ein 80-Jähriger im Schnitt 3,5 Jahre mit Lesen zugebracht hat. Und weil Du diese Zeilen liest, bin ich mir sicher, dass Du sogar deutlich über dem Schnitt liegst. Außerdem wird sich der Leseanteil in der Wissensgesellschaft von heute und morgen, insgesamt und garantiert erhöhen. Das bedeutet, die dreieinhalb Jahre sind untertrieben. Ich selbst würde behaupten, 20% meiner Tageszeit (16 Stunden) mit off- und online-Lesen zu verbringen. Das sind gut 3 Stunden am Tag und ich glaube das ist noch zu niedrig geschätzt. Wenn ich 80 bin, werde ich (selbst wenn man die Jahre 0-10 nicht mitzählt) ca. 10 Jahre durchgehend gelesen haben. Was glaubst Du? Wieviel wirst Du im Laufe Deines Lebens lesen? Glaubst Du mir, dass sich die Entwicklung guter Lesegewohnheiten auszahlt, vor allem wenn es mit wenig Aufwand und en passant geht? Wenn ja, verinnerlich Deine Motivation und lies weiter. Wenn nein, lies nochmal von vorne und hinterfrage Deine inneren Widerstände.
Jeder liest unterschiedlich, denn Lesen ist etwas persönliches. Ein durchschnittlicher Leser, kann 200 Wörter pro Minute (”WpM”) lesen. Geübte Leser schaffen etwa 400 und Könner bewegen sich im untersten vierstelligem Bereich. Wieso aber sind die Unterschiede so krass? Nun, die Lesegeschwindigkeit hängt von vielen Faktoren ab, die man danach unterscheiden sollte, ob sie vom Menschen beeinflusst werden können.
Von Dir nicht zu beherrschen, aber mitursächlich für Deine WpM-Zahl sind:
Von Dir zu beherrschen und mitursächlich für Deine WpM-Zahl sind:
Die erfreuliche Tatsache ist: Wir haben die meisten Faktoren in der Hand! Auch wenn Du Dein Alter und Deine Intelligenz nie und das Textlayout meistens nicht beeinflussen kannst, bleibt Dir genug Spielraum, Deine WpM-Zahl mit ein paar Gedanken und Übung mindestens zu verdoppeln. Das war die erste gute Nachricht. Die zweite gute Nachricht lautet, dass es faktisch leichter fällt, schnell zu lesen. Unser Gehirn braucht eine bestimmte “Betriebstemperatur“, sonst funktioniert es nicht richtig. Man driftet weg und denkt über sonstwas nach. Schnelleres Lesen verhindert dieses gedankliche Abschweifen. Wenn Du den Text in systematischen Sprüngen durchgepflügst und in strukturierte Blöcke zerlegst, explodieren Verständnis und damit Konzentration und Motivation von ganz alleine.
Ich hoffe, Du verstehst jetzt nach den ganzen Listen & Links, erstens warum Lesetechnik eine absolute Pflichtdisziplin für Aufsteiger ist und zweitens was Deine Lesegeschwindigkeit bestimmt. Im jetzt folgenden und letzten dritten Schritt sehen wir, wie Du Deine persönliche Lesegeschwindigkeit auf Hochtouren bringen kannst. Na dann woll’n wir mal:
Noch zwei wichtige Bemerkungen zum Schluss. Erstens: Lass Dir bitte keinen Cent für Speedreading teure Bücher oder Kurse oder Programme oder wasweißich aus der Tasche ziehen. Der kleinste Teil, Speedreading zu lernen, besteht aus der Information, wie es geht. Die wichtigsten Teile des Speedreadings sind Einsicht, Motivation und einfach Übung. Aber das schaffst Du auch ohne teure Rezepte. Zweitens: Setze Speedreading nur dort ein, wo es auch wirklich hinpasst. Liebesbriefe, Gedichte oder technische Beschreibungen solltest Du nicht nur überfliegen. Aber so ziemlich alles andere kannst Du getrost schnell lesen: Romane, Sachbücher, Zeitung, Blogs (hab extra auf linksbündig umgestellt…) und zT auch E-Mails.
1 | TW
18 . Dezember 2009 um 11:38 Uhr
_Das_ ist die ganze Hexerei?
Wie erlernt man denn diese Technik nun? So wie es sich dort oben liest (Punkt 1-11) klingt das ja sehr trivial.
Und: Die Einleitung legt nahe, dass man durch diese “Technik” (ich verstehe noch nicht ganz, worin diese Technik liegen soll) mehr versteht. Warum das?
2 | Felix Herzbach
18 . Dezember 2009 um 12:17 Uhr
@ TW: Hexerei ist es sicherlich nicht. Ich finde es zB viel schwieriger, jeden Morgen früh aufzustehen, oder kalt zu duschen. Aber von alleine geht schneller Lesen andererseits auch nicht. Dh auch wenn es Dir einfach erscheint nach dem Durchlesen des Beitrags: Du musst das schon selbst intensiv üben. Das kann ich Dir nicht abnehmen. Vielleicht hilft Dir ja mein allgemeiner Beitrag über Gewohnheitsveränderung weiter. Und zu Deiner Frage, was die Technik ausmacht bzw. worin sie besteht, kann ich nur auf die 11-Punkte Liste verweisen. Schneller zu lesen als bisher, ist eben nur einer von 11 Punkten. Die anderen 10 Punkte helfen Dir aber genauso die Lesegeschwindigkeit zu erhöhen (also “Speedreading” zu praktizieren). Ansonsten müsstest Du jetzt bitte nochmal genauer nachfragen, welchen Punkt Du nicht verstehst oder wo Du Umsetzungsprobleme hast. Lg Felix
3 | sebo
18 . Dezember 2009 um 18:43 Uhr
ich glaub ich hab noch nie eine so gut zusammengestellte liste ueber speed reading gelesen. der wikipedia eintrag ueber schnellesen wirkt was die tipps angeht echt unvollstaendig angesichts deiner beeindruckenden liste. love it.
4 | bienchen73
18 . Dezember 2009 um 22:46 Uhr
Bedauerlich, dass das noch nicht in deutschen Schulen unterrichtet wird. Was man so hört, ist man da in Amerika schon weiter.
5 | Raimund Hocke
20 . Dezember 2009 um 17:36 Uhr
@sebo #3
volle Zustimmung. Gilt übrigens nicht nur für wikipedia, sondern auch für viele halbgare Angebote im Internet, die suggerieren, dass Technik alles ist.
@bienchen #4
Nette idee. Der nächste Schritt nach der Umstellung vom Buchstabenlesen zum Wortelesen (ist doch bestimmt schon mehr als 30 Jahre her) wäre wirklich mal fällig. Ich befürchte nur, dass sowas im staatlichen Schulbereich keine Chance hat. Wir kriegen ja noch nicht mal Bologna hin und brauchen “Jahrendende” für eine verkorkste Rechtschreibreform.
6 | Ralph Schumacher
23 . Dezember 2009 um 17:02 Uhr
Hallo Felix,
sehr informativer Artikel!
Das Thema “Schnell-Lesen” hatte ich ehrlich gesagt vor längerer Zeit aufgeschoben, nachdem ich mir das Buch “Optimales Lesen: Schneller lesen – mehr behalten. Ein 25-Tage-Programm” von Ernst Ott gekauft hatte.
Es fehlte mir schlichtweg die konsequente Umsetzung, sodass ich in meinen alten Lesegewohnheiten verhaften blieb.
Aber es funktioniert, das kann ich bestätigen, oft mangelt es nur an der (Langzeit-)Motivation.
Vielen Dank nebenbei für deinen Besuch auf meiner Seite ;-)
Beste Grüße,
Ralph
7 | bibliothek
24 . Dezember 2009 um 10:47 Uhr
bei uns gibt es an der VHS einen kurs. den werde ich mal belegen, habe ich mir für nächstes jahr vorgenommen.
8 | Felix Herzbach
27 . Dezember 2009 um 08:29 Uhr
@ Ralph: die Langzeitmotivation hat durchaus ihre Tücken. Man fällt dann doch schnell wieder in alte Gewohnheiten zurück und muss sich wieder und wieder ermahnen, schneller zu lesen. Mich beschäftigt vor allem das Subvokalisieren, welches ich zwar stark einzuschränken, aber nie ganz auszuschalten vermag.
@ bibliothek: Das ist bestimmt eine gute Idee. Aber am besten mal vorher den Dozenten anschauen und sich nicht zu viel Geld abknöpfen lassen (siehe letzter Abschnitt im Beitrag).
VG, Felix
9 | Hannes
28 . Dezember 2009 um 15:07 Uhr
Wie, Romane per Speedreading? Bei Trivialliteratur mag das angehen, aber z.B. einen Roman von Thomas Mann, dessen Wert die Schönheit seiner Sprache ausmacht, nur zu “überfliegen”, halte ich für keine gute Idee.
10 | Felix Herzbach
28 . Dezember 2009 um 15:22 Uhr
@ Hannes: natürlich ist das jedem selbst überlassen. Ich habe aber nicht den Eindruck bei einem Roman oder sonstigem Buch (ich lese gerade v. Schirach und Dahrendorf), mit Speedreading das Gefühl für die Sprache zu verlieren. Wie im Beitrag geschildert: Es ist möglich, schneller und gleichzeitig mit größerem Verständnis zu lesen. Das muss man eben trainieren. Senecas exzellentes “De brevitate vitae” habe ich erst neulich auf diese Art erschlagen. Und auch wenn Du nicht mit den Augen springen willst, sondern die fließende Augenbewegung bevorzugst, solltest Du alle anderen Hinweise gesondert prüfen und ggf. beherzigen. Eine gute Haltung, gutes Licht und eine gute Motivation fürs Lesen zu haben, hilft in jedem Fall. Außerdem würde ich jeden Text vor dem “richtigen” Lesen einmal mit den Augen scannen.
Aber nochmal: niemand zwingt Dich zum Speedreading.
13 | Christoph Simon
Hallo Felix,
ich stimme Dir in allen Dingen zu, die in deinem sehr guten Blogpost über das Speedreading genannt sind.
Bis auf einen! Es ist aus meiner Sicht und Erfahrung oft sehr nützlich für Menschen, die Schnelllesen trainieren wollen ein Seminar zu besuchen und “sich Geld aus der Tasche ziehen lassen”.
Und ich sage das nicht, weil ich selbst seit vielen Jahren Seminare unter dem Titel Powerreading erfolgreich anbiete.
Denn es ist ja so. Lesen unterliegt einer ganzen Menge an Faktoren. Leider sind unsere Gewohnheiten beim Lesen das Ergebnis vieler Stunden Training. Vor allen Dingen aus schulischer Vorzeit. Einhergehend damit haben wir alle Überzeugungen über das Lesen gebildet.
Überzeugungen sind Glaubenssätze oder innere Prinzipien, die uns etwas tun lassen oder dabei helfen etwas zu unterlassen.
Und es handelt sich dabei um sehr, sehr machtvolle innere Konzepte, die bis zur Identitätsebene des Menschen gehen.
Ergo, haben wir auch eine Identität von uns als Leser und die ist nach meiner Erfahrung, für das schnelle Lesen von Texten überhaupt nicht nützlich und brauchbar. Jedenfalls bei den meisten. (fängt schon beim Thema Lesehilfe an)
Bei aller Übung (und daraus besteht Speedreading natürlich auch), ist der aus jahrelanger Erfahrung viel wichtigere Part der, sich eine vernünftige Identität als schneller und guter Leser aufzubauen, der extrem gerne schnell liest und dabei auch noch extrem gut versteht, was er da liest.
So wird ein Schuh draus und der manchen zu stark techniklastigen Schnellleseminaren den Garaus macht. Denn die Technik selbst, kann sich natürlich jeder autodidaktisch ziemlich schnell vermitteln
Also, ändert zuerst eure Glaubenssätze über euer derzeitiges Leseverhalten.
Und noch eins. Wer zu viel das Gefühl hat, zu subvokalisieren (innerlich mitlesen) liest einfach noch nicht schnell genug. Das Gehirn kann in ca. 600 bits p. Sekunde denken. Lesen findet aber zumeist vom Denkprozess weit darunter statt.
Darum sind zum Training Lesegeschwindigkeiten zwischen 800-1200 wpm ideal.
Da sich diese Geschwindigkeiten für die meisten Menschen extrem fremd und unangenehm anfühlen, ist ein Seminar ideal, um mit diesen Widerständen umgehen zu lernen.
Und genau dafür braucht es Schnellleseminare, die viel mehr Coaching sind, als Technikvermittlung. Wobei es da natürlich wie bei allem anderen auch, einige nette Feinheiten gibt, die sich einem erst nach Jahren intensiven Übens erschließen.
in diesem Sinne wünsche ich jedem Leser jeden Tag ein liebevoll gescanntes Buch,
Christoph
14 | Felix Herzbach
@Christoph Simon: vielen Dank für Deine tolle Anmerkung. Es stellt sich ja bei jedem Lernprozess die Frage, ob man es eigenständig (autodidaktisch) oder mit Coach/Mentor/Lehrer angeht. Wobei das eigenständige Lernen auch schon eine Illusion ist, denn man hat ja immer Bücher, Videos oder anderes Aschauungsmaterial zur Hand, die einen im weitesten Sinne begleiten und hoffentlich die wichtigsten Fragen des angestrebten Lernprozesses beantworten können. Ich denke Du hast Recht für einen Teil der Menschen, die gerne Dinge im persönlichen Gespräch erörtern und sich erklären lassen. Das ist natürlich uU interaktiver und schneller. Aber bei Speedreading kann ich den Bedarf nicht per se erkennen. Wie du ja selbst auch sagst, ist es v.a. eine Übungssache. Nur bei dem Aufbau der Zielbestimmung (”Ich will schneller lesen. Dafür werde ich hart arbeiten. Ich werde….” usw.), kann ein geschulter und schulender Mentor ggf. hilfreich sein. Aber wenn man die Intention/Motivation schon in sich verspürt, sowie auf die einschlägigen Beschreibungen der Schnelllese-Techniken zugreifen kann, ist ein Seminar o.Ä. in meinen Augen entbehrlich.
Deinem letztgenannten Wunsch schließe ich mich sehr gerne an ;-)
VG Felix
15 | Moni
Hallo Felix,
kannst du mir nochmal näher erläutern, wie man das subvokalisieren sein lassen kann?? Ich meine immer, dass ich die Worte erst “verstehe”, wenn ich sie mir vorgesprochen habe! Wie kann ich dass lassen? Und wie kann ich meinen Sicht- bzw. Lesebereich auf zwei Zeilen ausdehnen, wenn ich an jedem Wort “klebe”?
Mfg Moni
16 | Felix Herzbach
@Moni: Das ist auch meine Baustelle momentan, obwohl es sich zunehmend verbessert. Ich versuche nur noch die Zentralbegriffe im Text schlagwortartig zu subvokalisieren. Ansonsten habe ich auch öfters schon ausprobiert während des Lesens innerlich zu zählen (1,2,3 usw.; Rhythmus nach Sekunden, nicht nach gelesenen Wörtern). Das kann dabei helfen die innere Stimme vom Text zu trennen. Ein weiterer Tipp wäre, dass Du versuchst in Bildern zu denken. An die Stelle des Sich-Selbst-Vorlesens sollte die eigene Vorstellung treten. Das hat mir jedenfalls sehr geholfen. Aber ansonsten kann ich Dir nur sagen: Üben, Üben, Üben und schneller lesen (mit all den anderen Einzelschritten). Das klappt schon und Du musst ja auch nicht komplett auf die innere Stimme verzichten. Lg Felix
Update: Achja, was das zwei- oder mehrzeilige Lesen anbelangt, so ist das alles eine Frage des geschulten Sichtfelds. Du kannst zB mal ausprobieren ein kleines Wort mitten im Text zu fixieren und trotzdem ohne eine Augenbewegung die umliegenden Wörter zu erkennen. Das funktioniert eigentlich recht gut. Damit beweist Du dir auch gleichzeitig, dass nicht jedes Wort oder sogar Silben fixiert werden müssen. Ich würde aber erstmal trainieren mit 2-3 Fixationen pro Zeile auszukommen. Das mehrzeilige oder querlesen kommt dann ziemlich automatisch, wenn man motiviert versucht immer schneller zu lesen.
17 | Moni
Hallo Felix,
vielen, vielen Dank für deine Tipps. Dann werd´ ich mal üben, üben, üben!!! Stoff habe ich genug!
Gruß Moni
18 | Felix Herzbach
@Moni: Dafür nicht. Viel Vergnügen & Erfolg! Lg Felix
19 | elvis
ja, die Motivation. Für mich ist es beim Lesen wie beim Zehn-Finger-Tippen, da darf man auch einfach nicht mehr auf die Tasten schauen.
Also immer schneller lesen und nicht sprechen.
Leider fällt das sehr schwer.
Danke, Felix, für den guten Beitrag!
20 | Manuel
tolle seiten & toller artikel
Ich bin der Meinung man kann auch mit Augentraining das die meisten gegen sehschwächen machen auch zur lesegeschwindigkeit beitrage ;)
21 | Felix Herzbach
@elvis: genau, read fast or die tryin’ ;-)
@Manuel: Danke. Wie funktioniert ein solche Augentraining bei Sehschwäche?
22 | Manuel
okey momentan kann ich nur auf folgende seite hinweisen es gibt natürlich vielviel mehr aber ich müsste selbst erst googlen
http://www.augen-training.com/
ein ganz breites spektrum von übung für augen und den ganzen körper&geist
http://www.augen-training.com/tipps-fuer-anfaenger—vor-dem-fragen-lesen-t596.html
und hier ein paar beschriebene Grundübungen
http://www.augen-training.com/kann-mir-jemand-die-effektivsten-uebungen-erklaeren-t770.html
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