verfasst von Felix Herzbach am 30. Dezember 2009

Morgen ist es wieder soweit: Silvester! Wir schließen das letzte Jahr der 2000er ab und beginnen ein neues. Traditionell ist das für viele Menschen eine Zeit, in der sie Bilanz ziehen und gleichzeitig neue Pläne schmieden. Fast jeder präsentiert auf der Silvesterparty oder wenig später seine oder ihre guten Vorsätze. Gute Vorsätze können sich auf ganz verschiedene Lebensbereiche beziehen, zB Familie, Geld, Beruf oder Gesundheit. Nichtrauchen ist übrigens – völlig zu Recht! – seit Jahren unangefochtener Spitzenreiter.
Einerseits freue ich mich sehr, wenn Menschen ihre Situation wenigstens ein Mal im Jahr mehr oder wenig gründlich auf den Prüfstand stellen und überlegen, was sie an sich in Zukunft verbessern möchten. Mein Blog enthält ja gerade kleine Anleitungen zur Selbstverbesserung (zB mehr sparen, früher aufstehen, gesünder ernähren, schneller lesen, kalt duschen usw.). Ich glaube also fest sowohl an die Kraft als auch an das Bedürfnis guter Vorsätze.
Was mir aber jedes Jahr komisch vorkommt, ist die Art und Weise der Zielsetzung und der sich daran anschließenden Umsetzung. Dh wenn es denn überhaupt zu einem Versuch der Umsetzung kommt. Die große Mehrheit begeht das Thema außerordentlich stümperhaft und mit einem hohen Maß an Naivität.
Sie unterschätzt dabei das große Potential unserer Gewohnheiten und überschätzt gleichzeitig ihre eigene Kraft sich grundlegend und dauerhaft zu verändern.
Falls Du jemals etwas an Dir – im Rahmen guter Vorsätze oder sonst unter dem Jahr – ändern möchtest, stell’ Dir bitte bitte bitte immer diese Fragen:
Wie gesagt: Diese Fragen musst Du beantworten, wenn die guten Vorsätze überhaupt eine Chance auf Umsetzung haben sollen. Wie Du Deine guten Vorsätze dann auch wirklich erfolgreich und langfristig in die Tat umsetzt, kannst Du hier nachlesen.
Ich wünsche euch allen einen guten Start in’s neue Jahr 2010 und von Herzen viel Mut und Spaß beim Testen neuer Gewohnheiten!
1 | ebook
ich wünsche ein gutes und friedliches neues jahr. möge es für uns alle besser werden, als das alte. auf jeden fall finde ich es klasse, dass ich es fertig gebracht habe, selber eine webseite zu bauen. ich hoffe mein elan lässt dieses jahr nicht nach.
2 | Christoph Simon
Dem kann ich nichts mehr hinzufügen, außer, das es extrem wichtig ist den Zielzustand zu fühlen und zu spüren. Irgendwie ist es nützlich dem Organismus eine Referenz zu vermitteln.
alles Gute im neuen Jahr mit Zielen und so.
Christoph
3 | Felix Herzbach
@ebook: Dito & viel Verständnis für Deine Gedanken ;-)
@Christoph Simon: Schön, Dich nicht nur bei Twitter zu lesen und ebenso alles Gute für’s neue Jahr. Das vorweggeschickt… kannst Du das mit der Zielreferenz für den Organismus etwas spezifizieren? Ich habe Dein kostenloses eBook über die 7 universellen Geldgesetze gelesen, indem Du u.a. anregst, man solle – so man Reichtum sucht – Geld streicheln und eine Liebesbeziehung dazu aufbauen. Das wirkte erstmal verstörend, aber hat seine Logik. Als ich Freunden davon erzählte machte es sofort für sie unmittelbar Sinn, da sie zB auch Autos streicheln würden und insofern eine Objektophilie aufbauen, die sie letztendlich dazu bringen wird, sich diesen Gegenstand irgendwie in ihre Leben dauerhaft zu holen. Wobei ich das mit den Autos nicht nachvollziehen kann. Das ist ja ein etwas merkwürdiges und gänzlich unfrugales (=verschwenderisches) Ansinnen.
Jedenfalls, könntest Du das allgemeingültig formulieren? Was ist diese Referenz und wie baut man sie auf?
VG Felix
4 | dkt
haha, der Beitrag kommt mir grad sehr gelegen. Will endlich mit dem Rauchen aufhörn. Thanks!
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