verfasst von Felix Herzbach am 29. November 2009
Du hast eine oder mehrere Obergewohnheiten erfolgreich über 21 Tage verändert? Herzlichen Glückwunsch! Dann kannst und solltest Du Dir bewusst überlegen, wie es weitergehen soll.
Es gibt jetzt für Dich vier Optionen, die ich unten je nach Intensität der Gewohnheitsfortführung aufgelistet habe. Lass uns mal annehmen, dir ist es von 21 Tagen immerhin an 19 Tagen gelungen um 6 Uhr oder früher aufzustehen.
für unser Beispiel weiterhin um 6:00 Uhr aufstehen.Wofür Du Dich entscheidest, ist allein Deine Sache. Je bewusster Du Dich für eine und gegen die anderen drei Optionen entscheidest, desto besser. Mögliche Kriterien sind…
Das kannst Du einzeln oder für gleich für mehrere Obergewohnheiten analysieren. Ich empfehle jedem, der ernsthaft an seinen Gewohnheiten arbeiten will, eine regelmäßige Überprüfung aller Gewohnheiten durchzuführen. Anfangs kann das zB quartalsweise und später jährlich (zB zwischen den Jahren) geschehen. Mach’ Dir handschriftliche Jahrestabellen oder – einfacher – leg’ Dir eine Tabelle an und “fütter” die Spalten regelmäßig mit Inhalt. Hier ein Beispiel:

Die Betonung liegt auf Beispiel. Du kannst so viele Spalten in die Tabelle hinzufügen, wie Du magst. Meine persönliche Tabelle sieht etwas komplexer als mein Beispiel hier aus; ich verzeichne insbesondere auch den Status einer Obergewohnheit, also inwieweit ich sie schon im Griff habe. Meistens drücke ich das in Prozenten aus, dh 100 % bedeuten, dass das mein Leben mit den Regeln und Ausnahmen übereinstimmt. Manchmal schreibe ich aber auch “auf Eis gelegt”, “geplant”, “aktuell in Bearbeitung” oder “abgeschlossen”.
Auf diese Weise kannst Du herausfinden, welche Gewohnheiten schon auf einem guten Weg sind oder welche Gewohnheiten besonders wichtig und daher Deiner erhöhten Aufmerksamkeit bedürfen. Konzentrier’ auf die Verbesserung der wichtigsten Obergewohnheiten – Du kannst Zeit nur ein Mal ausgeben.
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