verfasst von Felix Herzbach am 26. Februar 2010

1. Einleitung:
Bis ich 16 war, nahm ich keine Drogen. Und damit meine ich nicht nur Alkohol, Tabak, Cannabis, Ecstasy, Ritalin, LSD, Speed, Ketamin, Koks, Heroin etc., sondern insbesondere auch Schokolade, Kaffee, Tee. Alles war Tabu und ich werde meine Kinder nicht anders erziehen. Erst das “Probieren” von Reisschnaps in einem buddhistischen Kloster in Südkorea vermochte mich jedenfalls gegenüber Alkohol zu öffnen. Seither denke ich viel über einen sinnvollen Umgang mit Drogen nach. Momentan ist Fastenzeit, die ich, obwohl agnostischer Atheist, zu äußerlichem Komplettverzicht und innnerlicher Reflexion nutze. Daher dieser Beitrag, welcher nach einer kurzen Darstellung des Drogenbegriffs möglichst rational Vor- und Nachteile des Konsums schildert, um abschließend einen Kompromissvorschlag zur Diskussion zu stellen. Ich freue mich auf eine angeregte Debatte.
2. Drogenbegriff:
Man hat sich noch nicht so ganz auf den Begriff der Droge geeinigt. Nach dem weitesten Begriff sind Drogen sog. “psychotrope Substanzen”, also bewusstseinsverändernde Stoffe aller Art. Nach einer Continue reading “Drogen und Erfolg” »
verfasst von Felix Herzbach am 9. Februar 2010
Der erste Gastbeitrag ist da! Herzlicher Dank geht an den Schöpfer Torben Mittelhorn (Pseudonym). Ich hoffe es bleibt nicht sein letzter Beitrag. Hervorhebungen und Tags stammen von mir. Gerne veröffentliche ich auch Deinen Gastbeitrag. Schreib’ mir einfach via info@diesedomain… ;-) So jetzt aber viel Spaß mit Torbens Text:
Dieses Thema ist wirklich überfällig, denn ich werde ständig damit konfrontiert und ich wette, es geht Dir nicht anders. Zumindest wenn Du einige Vorschläge dieses Blogs versuchst umzusetzen. Aber vielleicht ist es ja ein noch größeres Problem, nämlich: Je stärker der eigene Lifestyle abweicht, desto heftiger die (uU ablehnenden) Reaktionen anderer Menschen. So wird das Gespräch über den eigenen neuen Lebenswandel häufig zum Spießrutenlauf. Der Gesprächspartner hat Verlustängste, Veränderungsängste und tausend weitere Ängste und bringt sie in aller Regel auch zum Ausdruck. Jedes Mal, wenn ich versuche meinen Lebensentwurf zur Diskussion zu stellen, werden mir Vorwürfe gemacht. Es heißt ich sei…
verfasst von Felix Herzbach am 24. Januar 2010

“Mit dem Wort Zufall gibt der Mensch nur
seiner Unwissenheit Ausdruck.” Laplace
Alles Große beginnt mit Neugierde: Liebe, Sex, Nobelpreise, Kriege. Der Durst nach Neuem ist Triebfeder auf persönlicher, wie auch gesellschaftlicher Ebene. Der Drang mehr über andere Menschen (Lebendiges im engeren Sinne), Tiere (Lebendiges im weiteren Sinne), Pflanzen (Lebendiges im weitesten Sinne) und sonstige Gegenstände bzw. Zusammenhänge unserer Welt (Totes) zu erfahren, ist etwas zutiefst Menschliches und überaus gesund.
Faktisch ist dieser Trieb extrem ungleich unter den Menschen verteilt. Während Einige von der Wiege bis zur Bahre wissbegierig/neugierig/interessiert/lebensdurstig/fleißig sind, sucht die große Mehrheit unablässlich nach Möglichkeiten, diesen Trieb zu unterdrücken. Plakativ: Die einen lieben und üben Informationsverarbeitung, die anderen hassen und vermeiden Informationsverarbeitung. Ich bin überzeugt: Ob Du diesen Trieb unterdrückst, zulässt oder sogar aktiv fütterst, liegt an Dir. Erlaube bitte, dass ich Dir meine Gedanken dazu mitteile, wie man zum Lernjunkie wird – lebenslang. Continue reading “Zum Lernjunkie werden” »
verfasst von Felix Herzbach am 17. Januar 2010
Die größte und gleichzeitig gefährlichste Lüge unserer Zeit in Bezug auf sozialen Aufstieg ist die, dass – überspitzt formuliert – jeder alles jederzeit erreichen kann. So verlockend diese Idee ist, so falsch ist sie auch. Man missbrauchte auch schon früher die Aufstiegsphantasien der Masse für eigene Zwecke, aber in den letzten Jahren hat diese Manipulation ein so bedrohliches Ausmaß angenommen, dass ich diesen Beitrag nicht laut genug in die Welt schreien kann. Es ist für jeden von uns an der Zeit herauszufinden, wo wir wirklich stehen!
Deine Familie, Deine Freunde, Deine Lehrer und Deine Chefs lügen Dich ständig an. Werber, Journalisten, Politiker nicht minder. Jedenfalls sagen sie aus Höflichkeit, Angst oder schlicht Eigeninteresse nicht immer die Wahrheit (was einer Lüge gleichkommt). Das ist ja auch legitim und wahrscheinlich verhältst Du Dich nicht anders. Aber Du darfst Dich verdammt nochmal nicht davon einlullen lassen und ein Selbstbild erstellen, das total unrealistisch ist! Warum und wie man eine realistische Selbsteinschätzung erhalten kann, darum soll’s jetzt gehen. Brutalstmögliche Aufklärung ist angesagt! Continue reading “Schonungslose Abrechnung” »
verfasst von Felix Herzbach am 30. Dezember 2009

Morgen ist es wieder soweit: Silvester! Wir schließen das letzte Jahr der 2000er ab und beginnen ein neues. Traditionell ist das für viele Menschen eine Zeit, in der sie Bilanz ziehen und gleichzeitig neue Pläne schmieden. Fast jeder präsentiert auf der Silvesterparty oder wenig später seine oder ihre guten Vorsätze. Gute Vorsätze können sich auf ganz verschiedene Lebensbereiche beziehen, zB Familie, Geld, Beruf oder Gesundheit. Nichtrauchen ist übrigens – völlig zu Recht! – seit Jahren unangefochtener Spitzenreiter.
Einerseits freue ich mich sehr, wenn Menschen ihre Situation wenigstens ein Mal im Jahr mehr oder wenig gründlich auf den Prüfstand stellen und überlegen, was sie an sich in Zukunft verbessern möchten. Mein Blog enthält ja gerade kleine Anleitungen zur Selbstverbesserung (zB mehr sparen, früher aufstehen, gesünder ernähren, schneller lesen, kalt duschen usw.). Ich glaube also fest sowohl an die Kraft als auch an das Bedürfnis guter Vorsätze.
Was mir aber jedes Jahr komisch vorkommt, ist die Art und Weise der Zielsetzung und der sich daran anschließenden Umsetzung. Dh wenn es denn überhaupt zu einem Versuch der Umsetzung kommt. Die große Mehrheit begeht das Thema außerordentlich stümperhaft und mit einem hohen Maß an Naivität.
Continue reading “Mit guten Vorsätzen in’s neue Jahr? Über erfolgreiche Zielsetzung.” »
verfasst von Felix Herzbach am 29. Dezember 2009
Was würdest Du tun, wenn Du für einige Minuten allmächtig wärst? Und was würdest Du tun, wenn ich Dir sage, dass es möglich und erlernbar ist? Neulich habe ich ausführlich über die wundervolle Schlafgewohnheit des früher Aufstehens gebloggt. Heute geht es nicht um früher aufstehen, sondern um Klarträume. Ein Klartraum ist ein Traum, in dem einem Träumer oder einer Träumerin völlig klar ist, dass er bzw. sie gerade träumt. Erreicht man diesen Zustand im Schlaf, so kann man entweder dem Treiben im Traum bloß zusehen, die Traumwelt umgestalten oder sogar eine völlig eigene, neue Welt erschaffen und darin spielen. Dieser Beitrag wird darstellen, was ein Klartraum ist, warum er so erstrebenswert ist, wie man ihn hervorruft und ob das ganze gefährlich ist.
I. Was ist ein Klartraum?
Klar zu träumen (zT auch “luzides Träumen”) bedeutet, dass man weiß, dass man träumt und ggf. auf den Traumverlauf Einfluss nehmen kann. Das hat erstmal nichts mit der Traumerinnerung zu tun. Man kann sich an einen Traum erinnern und trotzdem im Traum selbst nicht gewusst haben, dass man träumt und umgekehrt. Beim Begriff “Klartraum” geht es also wirklich nur um das Bewusstsein im Traum und nicht darum, was später mit den im Traum entstandenen Eindrücken geschieht. Falls meine Worte nicht genug sind: In vielen Filmen – zB Matrix, Vanilla Sky oder aktuell Avatar – wird luzides Träumen sehr anschaulich dargestellt. Continue reading “Aufsteigen im Schlaf” »
verfasst von Felix Herzbach am 19. Dezember 2009

Den Mutigen gehört die Welt, sagt man. Ich würde dem hinzufügen, dass die Welt vor allem den besonders Aktiven, den Machern gehört. In diesem Beitrag werde ich zum Loblied über Macher-Typen anstimmen und Dir begründen und vorschlagen, weniger zu reagieren und mehr zu agieren. Es geht also darum, warum und wie du aktiver werden kannst.
Wir alle wissen, dass Worte und Taten etwas völlig anderes sind. Vor Kurzem noch schrieb ich dazu, dass man sein Umfeld besser nicht an Worten, sondern an Taten messen soll, weil es eben einen ganz anderen Einsatz vom Betroffenen erfordert (neudeutsch “Commitment”). Taten sind es erst, die Gedanken in die Wirklichkeit bringen. Taten sind daher dem Nichtstun vorzuziehen. Ein chinesischer Unternehmer hat mir dazu neulich gesagt : “Stay active, and you will be exposed to opportunities every day. Stay passive, and you will die where you are.”. Recht hat er! Denn im Leben ist es doch häufig so, das eins zum anderen führt. Dem Macher eröffnen sich Chancen, nicht aber dem Zuschauer, der sich bloß auf das Betrachten gegenwärtiger oder vergangener Taten anderer Menschen beschränkt.
Konkret bedeutet das zB: Continue reading “Von Zuschauen zu Machen” »
verfasst von Felix Herzbach am 16. Dezember 2009

Es klingt widersprüchlich, doch man kann tatsächlich schneller lesen und trotzdem nicht weniger sondern mehr verstehen. Diese von jedem erlernbare Technik heißt “Schnelllesen” oder “Speedreading” (zT auch “Speed Reading”). Wir werden uns diese interessante Technik mal genauer anschauen und überlegen, wie Du Deine Lesegewohnheiten Schritt für Schritt enorm verbessern kannst.
Aber wie immer, möchte ich Dir zunächst sagen, warum ich glaube, dass diese Gewohnheit zentral für Deinen Aufstieg ist. Danach solltest Du genug Infos haben, um selbst zu entscheiden, ob es sich lohnt, diese Obergewohnheit zu verbessern.
Wenn Du mit Speedreading lernst schneller zu lesen, wirst Du… Continue reading “Speedreading: Schneller lesen, mehr verstehen.” »
Search engine optimization by SEO Design Solutions
Die jüngsten Kommentare